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Klaus Köhler aus Dachtmissen

Ackerbaubetrieb, sandige bis leicht anlehmige Sandböden, durchschnittlich 30 Bodenpunkte
Angebaute Früchte: Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Getreide, Raps, Spargel, Möhren
Eingesetztes Gerät: Mammut I

"Sehr gute Effekte sind auf von vorherigen Erntearbeiten verdichteten Böden zu erkennen. Nach Einsatz des Gerätes auf Böden, die in der Vergangenheit zu feucht gepflügt wurden, ist eine Abtrocknung der Flächen und eine Strukturverbesserung des Bodens zu erkennen. Das Wurzelwerk erschließt den Unterboden besser. Flächen, die zur Staunässe neigen, sind durch Einsatz des Gerätes positiv zu beeinflussen. Ertragssteigerungen sind durchaus festzustellen."


 

 Hans-Heiner Straßburg aus Bassum

Ackerbaubetrieb, lehmiger Sand, durchschnittlich 45 Bodenpunkte
Eingesetztes Gerät: Mammut I

"Auf ehemaligem Waldboden war ca. 50 Jahre lang Grünland, dass in den letzten Jahren zu Acker umgebrochen wurde. Die Hälfte der Gesamtfläche von ca. 6 Morgen wurde am 1. November 2013 versuchsweise tiefengelockert, da ein Befahren der Fläche schon nach geringer Wassermenge nicht möglich war. Während der Tiefenlockerung wurden Baumstubben gefunden und direkt mit dem Tiefenlockerungsgerät zur Seite gebracht. Nach der Tiefenlockerung ist jetzt ein Befahren jederzeit möglich."


 

 

Westermann Wilstedt

Hier handelt es sich um eine Pferdeweide, die im Juli 2013 hochverdichtet war. Die Wiese wurde zuvor gefräst und anschließend wurden Pferde darauf gehalten. Der Boden war dadurch hochverdichtet und auftretendes Oberflächenwasser sammelte sich in einer Senke, aus der das Wasser über die Straße in einen Graben gepumpt werden musste um die Weide gänzlich begehbar zu machen.

Die Tiefenlockerung erfolgte mit einem John Deere 2250 mit 64 PS und Allrad bei trockenem Wetter.

Schlepper, mit dem die Tiefenlockerung durchgeführt wurde                     Die Senke, in der sich das Wasser sammelte                     Die Westermann-Weide

Ca. vier Wochen nach der Tiefenlockerung fielen 32 mm Regen in sehr kurzer Zeit. Anfangs sammelte sich das Wasser wieder in der Senke. Nach einer Stunde war bereits die hälfte des Wassers im Boden versickert, am nächsten Morgen war das Wasser komplett vom Boden aufgenommen worden.

Wie die Weide sich bisher weiter verhält, können Sie bei dem Besitzer, Viehhandlung Jörg Westermann, unter der Telefonnummer 04283 5302 erfragen. 

Drainage

Tiefenlockerung mit dem Mammut I nach dem Verlegen einer wirkungslosen Drainage im Jahr zuvor

Hier wurde im Sommer 1992 eine Drainage verlegt. Der Zustand des Bodens wurde danach schlechter statt besser. In dem hier gezeigten Zustand wurde mit dem Mammut I eine Tiefenlockerung durchgeführt.

Acker mit wirkungsloser Drainage vor Tiefenlockerung

 

Am 16.10.1993, um 12:00 Uhr, vor der Tiefenlockerung, floss noch reichlich Wasser aus dem Drainagerohr ab.

Drainagerohr vor der Tiefenlockerung

 

Am 17.10.1993, ca. 10:00 Uhr, nach der Tiefenlockerung, fließt kein Wasser mehr ab. Das Wasser, das auf der Oberfläche stand, wurde vom Boden aufgenommen und steht nun den Pflanzen bei Bedarf zur Verfügung.

Drainagerohr nach der Tiefenlockerung

FH Osnabrück

Auszug aus dem Originalbericht der FH Osnabrück

 Die Nachuntersuchung der Tiefenlockerung einer stark strukturgeschädigten Baufläche

 Gearbeitet wurde mit dem einzähnigen HWS-AGRO MELIORATOR * in einer Tiefe von ca. 55 cm und einem Zahnabstand von ca. 90 cm

Das Zugfahrzeug war ein 85 PS MB-Trac. Der Tiefenlockerungsversuch wurde 1982 an der Fachhochschule Osnabrück durchgeführt.

Besonders zu beachten ist, dass der relativ hohe Wassergehalt des Bodens und die neue Bodenstruktur schon so kurz nach der.Tiefenlockerung eingetreten ist, obwohl in diesen knapp 3 Wochen nach der Tiefenlockerung keinerlei Niederschläge gefallen sind.

Zitat aus diesem Versuch: Um die Wasserdurchlässigkeit des Bodens nach dem Geräteeinsatz beurteilen zu können, haben wir knapp 3 Wochen später die Vergleichswassergehalte zu den Werten der Liniensondierung gezogen. Die Entnahmestellen liegen mitten zwischen den Bearbeitungsspuren (Zahnbahnen). Da nach der Bearbeitung des Bodens ein gleichmäßiges Absinken des Wassergehaltes an der Bodenoberfläche beobachtet wurde, lässt sich die Vermutung äußern, dass der für den Wasserhaushalt wichtige Bereich der Grob- und Mittelporen vergrößert wurde. Der Wassergehalt des tiefgelockerten Bodens zeigt dagegen wesentlich höhere Messwerte gegenüber den Wassergehaltswerten in den ungelockerten Parzellen dieses Bodens an.

Tabelle Wassergehalte nach Tiefenlockerung der FH Osnabrück

 Beurteilung der Lockerungswirkung des HWS-Spezialgrubbers (*seit 1983 HWS-AGRO MELIORATORS)

Als Beurteilung können die Ergebnisse der Dichtemessung und Liniensondierung herangezogen werden. Die Abnahme des Verdichtungsgrades um ca. 10 % ist zwar zahlenmäßig gering, kann aber als sehr positiv angesehen werden, weil die Lockerungswirkung hauptsächlich in einer Haarrissbildung besteht. Auch bei der Aufgrabung des gelockerten Bodens in den Lockerungsspuren konnte keine Klüftigkeit festgestellt werden, da der Boden nachträglich bei der Nachbearbeitung überfahren wurde. Die Haarrisse sind für den Bodenwasserhaushalt und die Durchwurzelbarkeit von ausschlaggebender Bedeutung und diese wirken sich fördernd auf eine langfristige Bodenstabilisierung aus. Mit Sufusionsschäden ist nicht zu rechnen. Eine optische Verdeutlichung dieser Aussagen geben die vielen Sondierungsdiagramme - bei denen auffällt, dass vor allem die stark verdichteten Schichten die größten Widerstandsabnahmen zeigen.

Einsatzkriterium: Angesichts der niedrigen Bearbeitungskosten je qm muss die Lockerung mit dem HWS-AGROMELIORATOR aus unserer Sicht als effektiv und wirtschaftlich angesehen werden. Es ist anzumerken, dass mit einer Zugmaschine gearbeitet wurde, deren Leistung an der Untergrenze des vom Hersteller angegebenen Kraftbedarfes liegt und trotzdem die theoretische Arbeitstiefe erreicht werden konnte.

Die erforderliche Nachbehandlung der Bodenoberfläche wird. durch das zurückbleibende gute Planum erleichtert.

  

hinzugefügt von Hans-Werner Springer:
Bei einer Arbeitstiefe von ca. 55 cm wurde bereits nach knapp 3 Wochen eine sehr gleichmäßige Wasserverteilung bis in 100 cm Bodentiefe gemessen. Dieses ist die wichtigste Voraussetzung für nachfolgende Oxidationsprozesse, die für eine stabile Strukturwandlung und Freilegung aller Bodenminerale, Mikrominerale und der im Boden gespeicherten Nährstoffe von größter Bedeutung ist.

Tiefenlockerung in Ungarn

... im Jahre 1984 mit dem HWS-Tiefenlockerungsgerät Mammut II

1984 war Hans-Werner Springer zu einer Fachmesse in Bábolna / Ungarn von der ungarischen Regierung eingeladen worden. Die Ausstellung fand während einer ausgiebigen Regenperiode statt. Die Freiluftstände der teilnehmenden Firmen waren durch das Wasser fast unbegehbar, und die geplanten Feldvorführungen wurden abgesagt. Sie fielen buchstäblich ins Wasser, das dort zentimeterhoch die Flächen bedeckte.

Am zweiten Morgen der Veranstaltung schlug Hans-Werner Springer vor, seine Vorführung trotz der Nässe durchzuführen. Er erklärte, dass er mit seinen Tiefenlockerungsgeräten schon seit Jahren diese Art Wasseransammlung mit bestem Erfolg zu bearbeiten gewohnt sei. Der Boden werde erfahrungsgemäß wenige Stunden nach der Tiefenlockerung für die Nachbearbeitung und wenige Tage später, abgetrocknet, zur Einsaat bereit sein. Man glaubte ihm nicht so recht, stimmte seinem Vorschlag aber letztendlich zu. Nach dieser erfolgreichen Demonstration erwarb die ungarische Regierung drei Tiefenlockerungsgeräte und baute großflächig Mais an.

Man richtete sich nach den Empfehlungen von Hans-Werner Springer und verzichtete auf künstliche Bewässerung. Trotz einer mehrwöchigen Trockenperiode in der Hauptwuchszeit war der Mais ungewöhnlich gleichmäßig gewachsen und hatte eine Höhe von 3,60 m erreicht. Der Zustand der Pflanzen auf den benachbarten Äckern dagegen war äußerst spärlich. Auf Satellitenfotos hoben sich die tiefengelockerten Felder deutlich durch ihre Färbung von der herkömmlich bewirtschafteten Umgebung ab.

Forscher der ungarischen Universität in Budapest bestätigten Hans-Werner Springer später, dass alle nach der Tiefenlockerung angebauten Pflanzenkulturen erheblich größere Erträge gebracht haben, als die nach traditionellen Methoden angebauten.

Hans-Werner Springer erhielt für seine Technologie die Bábolna-Trophäe. Er hat sich natürlich darüber gefreut. Das war eine Bestätigung seiner Erfahrungen, dass sein Tiefenlockerungsverfahren verlässlich funktioniert.

Tiefenlockerung in Ungarn

Gut Overgaard

Übersetzung des Schreibens von Stig Anderson, Gutsverwalter
der Overgaard Gods in Dänemark

An alle, die es angeht!

Betreffend unserer Verwendung des SPRINGER AGRO MELIORATORS.

Auf dem Gut Overgaard haben wir seit 1986 den Boden mit einem zwei-zahnigen Springer Meliorator gelockert. Das Anwesen hat 1630 ha bebaubares Land, wovon 90 % aus dem Fjord und dem Meer gewonnen wurden und sehr sandig sind. Besonders auf dem Boden mit Treibsand, sehr feinem und klebrigem Sand, haben wir sehr gute Erfolge mit dem Meliorator, welchen wir auf diesem Bodentyp alle 3 bis 4 Jahre einsetzen.

Auf den Böden in höheren Lagen haben wir außergewöhnliche Nutzeffekte festgestellt, da in manchen Gebieten die Feldfrüchte auf Grund von Trockenheit verdorrten. Heute sehen wir solche Bereiche nicht mehr. Weil die sonst dichten, klebrigen Sandböden jetzt einen höheren Sauerstoffgehalt besitzen, haben die Feldfrüchte heute tiefgehende Wurzeln und können so, auch in trockenen Bodenarten, mehr Wasser aufnehmen.

Wir haben früher verschiedene Arten von Bodenlockerungsgeräten ausprobiert, unter anderem auch eine Maschine mit Vibration, welche den Boden weiter zerstörte. Keines der getesteten Geräte war annähernd so erfolgreich wie der Springer Meliorator.

Das Einzigartige am Springer Meliorator ist der Winkel des Zahnes, welcher den Boden bearbeitet. Der Winkel kann, je nach Bodenbeschaffenheit, hydraulisch verstellt werden. Das beste Ergebnis bei der Bearbeitung mit einem zwei-zahnigen Meliorator wird bei mäßig trockenem Boden erreicht, mit einem Traktor, der stark genug ist (180-200 PS) eine Geschwindigkeit von 8-10 km/h zu halten.

Overgaards Gods, 16. März 2005
Stig Anderson

Bodenbegutachtung auf Gut Overgaard

Pflanzenwachstum auf Gut Overgaard nach der Tiefenlockerung   Der Boden auf Gut Overgaard

Gut Overgaard: Winterweizen auf eingedämmter Strandsandfläche

 

Grönbäk / Dänemark

Der gekürzte Zeitungsbericht von 1984 vom Hof des ökologischen Landwirtes
Svend Erik Valbjörn in Grönbäk bei Silkeborg / Dänemark

Der Hof (55 ha incl. zugepachtetem Land) liegt in einem Kältetal und besteht aus schwerstem Moränelehm oder aus sehr sandigem Flusssand in einem Urstromtal mit Ortsteinschichten in ca. 50 cm Tiefe.

Nach der HWS-Tiefenlockerung wurden auf dem Hof unter anderem in Offenstallhaltung 65 Stück Milchvieh und ein Jungviehbestand von bis zu 148 Stück versorgt. Auf den Moränehügeln wuchs nun üppiges Gras, der Mais entwickelte reichlich Wurzeln und wuchs gleichmäßig zu einer Höhe von 3,20 m heran. Eine zusätzliche Bewässerung war ebenso wenig notwendig, wie eine zusätzlich Düngung. Auch die manchmal bis Juni auftretenden Nachtfröste richteten keine Schäden mehr an, da der tiefengelockerte Boden Wärme abgab.

Unterbodenmelioration Gut Stenalt

Hilfe bei Staunässe trotz Drainage

1. Tag
Diese Ackerfläche leidet trotz Drainage unter Staunässe. Deshalb wurde Hans-Werner Springer um Hilfe gebeten, da der Acker dringend gebraucht wird. Die Situation vor der HWS-Tiefenlockerung: Das Wasser fließt aus der Drainagewasserableitung, ohne das sich der Zustand des Bodens bessert.

Gut Stenalt 1. Tag

2. Tag
Unterbodenmelioration mit zwei-zähnigem HWS-Agro Meliorator. Der stark unter Wasser stehende Tonboden wird hier im Frühjahr unter sehr nassen Fahrverhältnissen gelockert. Nach der Durchfahrt steht das Wasser am selben Tag noch im Oberboden.

Gut Stenalt 2. Tag

3. Tag
Am nächsten Tag nach der Tiefenlockerung hat das Wasser sich schon gleichmäßig im Oberboden verteilt. Es läuft kein Wasser mehr aus der Drainage, da der Boden das ganze Überschusswasser aufgenommen hat. Der Acker kann nach 3 bis 4 Tagen mit einem Tiefengrubber zur Auslüftung und Abtrocknung nachbehandelt werden.

Gut Stenalt 3.Tag

Drainagefreier Sportplatz

Dieser Sportplatz wurde 1982 nach der HWS-Methode total erneuert. Seitdem gibt es keine Unbespielbarkeit durch Staunässe mehr. Die großen Wassermassen nach einer starken Frostperiode nahm der Boden sofort auf.

Nach der Begehung zeigt sich keinerlei Wasser mehr auf der gesamten Sportplatzfläche. Die Fußspuren sind in der dünnen Schneedecke, die am anderen Tage fiel, trocken geblieben.

Behandelter Sportplatz Bild 1   Behandelter Sportplatz Bild 2

Planierung einer Fläche

Die Planierung einer Fläche nach der Tiefenlockerung mit einem HWS-Tiefenlockerungsgerät. Trotz 12- bis 15-facher Überfahrung bei der Planierung wurden hier keinerlei Druckschäden hinterlassen, obwohl der Traktor ca. 6 to Eigengewicht hat und der Boden aus schwerem Ton besteht.

Planierte Fläche Bild 1    Planierte Fläche Bild 2

Skipiste in den Bergen

HWS-Tiefenlockerung trotz starker Steigung erfolgreich

Steile Skipiste mit 45 % Gefälle. In der Nacht nach der Tiefenlockerung gab es starkes Gewitter. Ergebnis: Der Boden blieb fest liegen, da er keine glatten Schnittflächen an der Tiefenlockerungssohle und im Seitenbereich des Zahnes hat. Am Fuße des Berghanges entstand auch unmittelbar keine Wasserausschwemmung.

Bearbeitung der Skipiste

Mark Brandenburg

Der gleiche Acker am gleichen Tag. Flugsand mit Ortstein im Untergrund.

Herkömmlich bestellter Acker mit voller N-F-K-P-Düngung.

Herkömmlich bestellter Acker

Hier wurden Hochspannungsmasten gesetzt. Durch die Belastung beim Bauen entstanden starke Bodenstrukturschäden. Dieser Teil der Flächen wurde mit dem HWS-Tiefenlockerungsgerät behandelt. Es konnte erst 3 Wochen später eingesät werden. Die Stickstoffmenge wurde um 50% reduziert, die Saatmenge um 15%.

Tiefengelockerter Acker

Diverse Erfolgsprojekte

  • Die Schweizer Firma Zurbuchen Bodenschutz GmbH arbeitet in ihren Großprojekten gern mit den HWS-Tiefenlockerungsgeräten.

  • Von 2007 bis 2011 wurde nach dem Planieren einer Fläche von 100.000 m² aus dem Boden einer Aushubdeponie bei Weinfelden gesunder Boden.

  • Ein Gartendesign Unternehmen ließ 2008 die Fläche einer übel riechenden Moorlandschaft mit Hilfe der HWS-Tiefenlockerung auf die Verwandlung zu einem reizvollen Demo-Park vorbereiten.

Tiefenlockerung bei Firma Zurbuchen

  • Eine Staunässefläche von 20.000 m² des Züricher Flughafen in Kloten wurde in einer Nacht- und Nebelaktion trockengelegt.

  • Der für Gewächshäuser der Firma Biofresh in Tägerwilen ungeeignete Boden von 20.000 m² wurde mit Hilfe der HWS-Tiefenlockerung optimal auf seine Aufgabe vorbereitet.

tiefengelockerte Fläche für Gewächshaus

  • 2012 wurde eine 10.000 m²-Fläche des Stauwerks Stans CH von der Firma Zurbuchen mit dem HWS-Tiefenlockerer bearbeitet.