Bodenbearbeitung mit dem perfekten Meliorator

... der möglich macht, was unmöglich erscheint
  • Bei diesem System wird die natürliche Bodenstruktur benutzt, statt gegen die Verdichtungen des Bodens anzugehen. Das geht nur, wenn wir uns  an den Boden anpassen.
  • Entstanden ist der Boden ursprünglich Schicht auf Schicht, die bei Verdichtungen sehr fest miteinander verbunden sind.
  • Um die Verdichtungen zu beseitigen, wird der Tiefenzahn  mit der Zahnspitze mit Hilfe der Hydraulik in Fahrtrichtung in den Boden hineingezogen, bis er den Punkt des geringsten Widerstandes erreicht hat. Das ist dort, wo zwei Bodenschichten aufeinander treffen. An dieser Stelle braucht der Traktor die geringste Kraft, das Gerät zu ziehen. Der Boden wird nun vom Untergrund abgespalten und gleitet auf dem schräggestellten, 5 cm-breiten Zahn hoch. Dabei wölbt er sich über dem Zahn und die Schichten trennen sich voneinander. So entstehen krümelig- kantige Bodenpartikel, die hinter dem Zahn auf ihre alte Stelle zurückfallen. Diese Schichten behalten, im Gegensatz zu anderen Verfahren, engen Kontakt miteinander, so dass der Boden sich nicht erst setzen muss und nicht wieder verschlämmen kann.
  • Diese Lockerung ist auch nicht durch stärksten Druck von oben im unteren Bereich zu zerstören.
  • Geschaffen wird ein durchgehendes, gelockertes Bodenpolster von 50 bis 85 cm auf der ganzen Fläche, da die Breitenwirkung weit über die Traktorräder hinaus geht und keine ungelockerten Stege stehen bleiben.
  • Das Bodenpolster nimmt sehr schnell große Wassermengen auf und speichert sie, bis sie gebraucht werden.
  • Die Wirkung der Tiefenlockerung hält, auch in den ungünstigsten Lagen, viele Jahre lang an. (Ausnahme: Fließsand im Untergrund)
  • Der “Wasserspeicher“ Boden erübrigt Drainagen, um das Zuviel an Wasser (einschließlich der darin enthaltenen Nähstoffe) abzuführen
  • Der “Wasserspeicher“ Boden erübrigt Beregnungsanlagen und erspart dadurch den Pflanzen so den durch die Beregnung auftretenden Schock. Das in Trockenzeiten benötigte Wasser und die darin enthaltenen Nährstoffe stellt der Boden nach der Tiefenlockerung den Pflanzen zur Verfügung.
  • Staunässe verschwindet und kann sich nicht wieder bilden. Dabei spielt die Ursache für die Staunässe keine Rolle. Auch Schäden, die gelegentlich durch andere Tiefenlockerungs-verfahren entstanden sind, lassen sich durch die HWS Tiefenlockerung beseitigen. (Ausnahme: Zufluss aus Drainagen von großen Flächen, neben oder zwischen denen eine kleine, HWS Tiefenlockerungsparzelle liegt.)Der feinste Sandboden fliegt nicht mehr weg, weil er immer eine Restfeuchte behält. Von Flugsandäckern ausgehende Sandstürme werden dadurch verhindert.
  • Sehr klebrige Böden verlieren ihre Klebrigkeit.
  • Ortstein löst sich sehr schnell auf.
  • Es gibt keine unbearbeitbaren Flächen mehr. Auch Kiesböden, Moorböden, reiner Strandsand, sehr tonhaltige Böden, auch Minutenböden lassen sich durch die HWS Tiefenlockerung umstrukturieren.
  • Der Boden kann auch nach der HWS- Methode tiefengelockert werden, während Wasser darauf steht.
  • Nach der Tiefenlockerung ist der Boden tragfähig. So kann er befahren werden, wenn die richtige Zeit zum Säen, Ernten und alle anderen Arbeiten da ist.
  • Die Durchwurzelbarkeit des Bodens nimmt zu. Durch die verstärkte Wurzelbildung findet die Humusbildung auch in tieferen Schichten statt.
  • Der Boden erwärmt sich schneller. Dadurch verlängert sich die Wuchsperiode. Frostschäden – auch an den Blüten im Obst- und Weinbau werden verhindert.
  • Die Pflanzen haben durch die intensive Haarrissbildung des Bodens Zugang zu den tieferliegenden Mineralien und Spurenelementen. Diese standen den Pflanzen in den oberen Bodenschichten vor der Tiefenlockerung nicht oder nicht mehr zur Verfügung.
  • Die Pflanzen, die nun auf den Böden wachsen, sind vollwertig und gesund. Sie brauchen keine künstlichen Dünger. Sie brauchen auch keine Gifte, die sie vor Krankheiten und Schädlingen schützen muss. Sie sind für diese uninteressant geworden. Unter gesunden Lebensbedingungen wächst von Natur aus Gesundes. Agrarchemikalien ganz weglassen oder mindestens stark reduzieren!
  • Es sind große Mengen an Stickstoff in Boden frei geworden. Bitte den Boden anfangs nicht düngen, sonst gibt es Überdüngungsschäden! Der Boden ist zur Tiefenlockerung von Idealbedingungen unabhängig. Sobald keine andere Arbeit anliegt, können die Zeitlücken zur Tiefenlockerung genutzt werden.
  • Die HWS Tiefenlockerung ist für alle Klimazonen und alle Bodentypen geeignet, einschließlich Moor, Strandsand, Ton und Minutenböden.
  • Die Tiefenlockerung kann auch in bestehenden Obstplantagen, Weinbergen und Forstpflanzungen durchgeführt werden. Die Pflanzen nehmen dabei keinen Schaden
  • Zur Bearbeitung von Grasflächen jeder Art wird vor jeden Zahn ein Scheibensech montiert. Danach wird die leichte Wölbung im Bereich der Lockerungsspur mit einer Walze angedrückt. Sportplätze sind so äußerst preisgünstig anzulegen. Sie haben den Vorteil, dass sich die Dauer der Bespielbarkeit im Jahresverlauf sehr verlängert.
  • Außer der mechanischen Veränderung der Bodenverhältnisse ergibt sich innerhalb kürzester Zeit eine chemische Veränderung durch die Belüftung des Bodens. Schädliche Gase können entweichen, der pH-Wert bessert sich, der Boden riecht angenehm und gesund.
  • Die Tiefenlockerung nach dem HWS System ist ein äußerst preisgünstiges Verfahren. Es muss selten wiederholt werden, weil es dem Boden eine langanhaltende große Stabilität verschafft und ihn physikalisch und chemisch gesunden lässt.
  • Außer der physikalischen und chemischen Verbesserung des Bodens findet schon im ersten Jahr nach der Tiefenlockerung eine Ertragssteigerung von mindestens 10 % statt. Das heißt, 10 % mehr hochwertigerer Ernteertrag in Bio-ähnlicher Qualität, zu einem Preis hergestellt, der niedriger ist, als konventionell hergestellter.
  • Nach der Tiefenlockerung sollte nach Möglichkeit zur pfluglosen Bodenbearbeitung übergegangen werden. So können am wirksamsten neue Verdichtungen vermieden werden.
                                               Wichtig!   Gewässerschutz!

Wenn plötzlich größere Wassermengen anfallen, als der  Boden gerade speichern kann, werden sie durch den Boden gefiltert und gereinigt dem Grundwasser oder ableitenden Gewässern zugeführt.